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Das mysterionische Sonnensystem

-> Wechsle zum Planet Mysterion

Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Beschreibung des mysterionischen und des Baltis-Systems. Sie haben die Möglichkeit, auch direkt zu bestimmten Punkten zu springen, die auf Stellen weiter unten in diesem Dokument verweisen:

Das 'Ilat-System:
1. Al-Muharriq
2. Mysterion
3. Du-l-Halasa
4. Atirat
5. Hilal

Das Baltis-System
1. Quzah
2. Ya'ug


Ganz unten auf der Seite findet man auch noch eine tabellarische Gegenüberstellung der statistischen Daten zu den einzelnen Planeten.



'Ilat ist ein mit Sol verglichen etwas größerer gelber Zwerg mit 1.8 Mio. km Durchmesser und einer fast 6fachen absoluten Helligkeit der Erdsonne. Sie ist eine Sonne der Spektralklasse G4 (5600Kelvin Effektivtemperatur) und hat damit eine absolute Helligkeit von 5,897 irdischen Sonnenstärken bzw. 2,8133 mag und einer ca. eineinhalbfachen irdischen Sonnenmasse.
Zur Namensgebung: 'Ilat ist Eigenname für die arabische Venussterngöttin und Schutzgöttin des Eides bei den Kuraishiten, mit zwei weiteren Göttinnen bildet sie eine weibliche, göttliche Trias, wobei die beiden anderen zugleich ihre Erscheinungsformen als Abend- und Morgenstern darstellen. In Zentralarabien ist 'Ilat auch eine der drei "Töchter Allahs".



1. Al-Muharriq

Zur größeren Version auf das Bild klickenAl-Muharriq hat eine sehr enge Umlaufbahn mit einem Abstand zur Sonne von 38,5 Mio. km, bewegt sich sehr schnell (er hat eine Umlaufzeit von 31 Tagen 3 Stunden und 44 Minuten um die Sonne) und ist auch sehr schnellrotierend, er dreht sich in 65 Minuten und 55 Sekunden um die eigene, nur schwach geneigte Achse. Al-Muharriq ist eine heiße Welt, die permanent durch die gewaltigen Fliehkräfte durchgeknetet wird und deren Oberfläche beständig vom flüssigen Innern durchbrochen wird. Leben ist dort selbstverständlich gänzlich unmöglich.

Einige Satelliten haben al-Muharriq in geringer Entfernung gestreift, um nähere Daten des Planeten zu erlangen, doch das Interesse daran ist äußerst gering, da keinerlei Nutzwert vorliegt.

Zur Namensgebung: der Name leitet sich aus dem Alt-Arabischen der Erde ab und bedeutet "der Verbrenner", außerdem wurde so ein arabischer Sonnen- oder Morgensterngott genannt, dem Menschenopfer dargebracht wurden.



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2. Mysterion
Nähere Informationen findet man unter dem Stichpunkt "Planet"

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3. Du-l-Halasa

Zur größeren Version auf das Bild klickenEin kleiner, kalter Planet, der aber eine eigene Atmosphäre besitzt. Er umkreist in einer Entfernung von 413,4 Mio. km die Sonne, seine Rotationsgeschwindigkeit ist etwas schneller als die von Mysterion, der Tag ist 19 Stunden, 43 Minuten und 12 Sekunden lang. Die Neigung der Rotationsachse beträgt 13,43 Grad. Er ist häufig von Mysterion aus nachts als Himmelskörper zu sehen, und schon ein normales Teleskop reicht aus, um Details der Oberfläche zu erkennen, er hat einen Durchmesser von 4562 km.
Er hat eine Umlaufzeit um die Sonne von 2 Jahren, 150 Tagen, 5 Stunden und 13 Minuten. Mehrere permanent besetzte Forschungsstationen befinden sich auf seiner Oberfläche, und seit ca. 300 Jahren werden seine reichen Bodenschätze kommerziell abgebaut.
Die Atmosphäre ist für Menschen nicht atembar, sie besteht zu 90% aus Stickstoff.
Die durchschnittliche Temperatur am Äquator beträgt -3C, die Pole sind überfroren.

Leben existiert dort nur in sehr geringem Maße, nur einige wenige widerstandsfähige photosynthetische Pflanzen bedecken große Teile seiner Landfläche, die ca.69 % seiner Oberfläche ausmacht. Vulkanismus und ähnliche Aktivitäten sind nur sehr gering. Tierische und pflanzliche Einzeller sind überall zu finden, einige wenige Mehrzeller ebenfalls. Das größte Tier, das auf Du-l-Halasa's Oberfläche bisher gefunden wurde, ist ein 5cm langer Wurm, der in Erdschichten von 20cm bis 120cm vorkommt.
In den Meeren fand sich bis jetzt eine Vielzahl von mehrzelligen Lebewesen, die zum Teil zwar recht groß werden, aber dennoch einen primitiven Körperaufbau aufweisen. In den meisten Fällen gibt es kein Skelett, Weichtiere und ähnliches herrschen vor. Das komplexeste Tier, dass man bisher in den Meeren von Du-l-Halasa fand, ist der Panzer-Fisch, ein eiförmiges Wesen mit einem stacheligen Exoskelett, das eine Länge von 20cm erreicht und 2-3 Körperöffnungen aufweist, die mit scharfen Raspelzähnchen ausgestattet sind. Damit zerkleinert der Panzer-Fisch diverse Weichtiere und fasrige Pflanzen, die in Schwaden in den ufernahen Meeresgewässern treiben. Manövrierfähig bleibt er mithilfe von drei kleinen Flossen, die gleichmäßig an den Längsseiten des Tieres verteilt sind.

Zur Namensgebung: alt-arabisch für "aufrichtig, treu sein", es handelte sich um einen arabischen Orakelgott, dessen Lospfeilorakel im alten irdischen Mekka befragt wurden. Sein Idol war ein weißer Kultstein, auf dem eine Krone eingemeißelt war.



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4. Atirat

Zur größeren Version auf das Bild klickenDies ist ein Gasriese mit einem Durchmesser von 113.384 km, 5 Monde umkreisen ihn in naher Entfernung. Eine permanent besetzte Orbitalstation umkreist Atirat, auf dem größten Mond Gäo ist ebenfalls eine Forschungsstation eingerichtet, die aber nur zeitweise besetzt ist. Der drittgrößte Mond Irkuun besteht zu einem großen Teil aus verschiedenen Metallen, darunter auch teure und selten Edelmetalle wie Rhodium und Iridium, was ebenfalls kommerziell abgebaut wird. Dabei wird der Mond regelrecht zerlegt, Wissenschaftler gehen davon aus, dass sein Fehlen, wenn er einmal komplett verwertet sein wird, nur unwesentliche Folgen für das System von Atirat hat.

In der dichten, für Menschen giftigen Atmosphäre sind einige Drohnen, automatisierte fliegende Forschungs-Roboter unterwegs, um den Planeten zu erforschen und nach eventuellem Leben zu suchen.

Atirat hat eine Umlaufzeit um die Sonne von 13 Jahren, 321 Tagen, 4 Stunden und 53 Minuten und rotiert in 2 Tagen, 13 Stunden und 43 Minuten um seine eigene Achse, die sehr stark zur Sonne geneigt ist (13). Seine Entfernung zur Sonne beträgt 1,295 Mrd. km. Die durchschnittliche Oberflächentemperatur beträgt durch die dichte Atmosphäre und den dadurch entstehenden Treibhauseffekt immerhin trotzdem "nur" -76C.

Zur Namensgebung: so bezeichnete man die arabische Gestirnsgöttin in Qataban.



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5. Hilal

Zur größeren Version auf das Bild klickenHierbei handelt es sich eigentlich mehr um einen etwas zu groß geratenen Mond, ein Gesteinsbrocken mit einem Durchmesser von 1769 km, der in einer sehr großen Entfernung von 1,92 Mrd. km zur Sonne diese in einer sehr elliptischen Bahn in 121 Jahren, 43 Tagen und 8 Stunden einmal umrundet. Ewige Eiseskälte und Dunkelheit (die Sonne Mysterions ist hier nur noch etwas größer als die normalen Sterne) herrschen hier.

Zur Namensgebung: alt-arabisch für "der neue Mond" und die Bezeichnung für einen arabischen Mondgott, der besonders zu Neumond verehrt wird.



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In einem Abstand von 9 LJ liegt das nächste Sonnensystem von Baltis.

Im Jahre 1375 a.c. startete eine groß angelegte Forschungs-Expedition mit einem eigens konstruierten autarken Raumschiff mit dem klangvollen Namen "Sraosha" (das ist der Bote des Schöpfungsgottes der irdisch-persischen Mythologie) mit einer Besatzung von 60 Personen. Nach einer Flugzeit von 29 Jahren erreichte die "Sraosha" das System von Baltis und erforschte es kontinuierlich in den folgenden Jahrzehnten. Schnelle Gleiter pendelten alle 15 Jahre zwischen Mysterion und Baltis und tauschten jeweils 50 Besatzungsmitglieder aus.

Bei der Sonne handelt es sich um einen blauen Zwerg, er hat einen Durchmesser von ca. 0,78 Sol, seine Farbtemperatur liegt bei 8350 Kelvin, seine absolute Helligkeit bei 5,416 mag bzw. 0,53 Sol-Stärken.

Zur Namensgebung: Baltis hieß auf der Erde eine arabische Venussterngöttin, die in Harran verehrt wurde.



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1. Quzah

Zur größeren Version auf das Bild klickenIm ungewöhnlich großen Abstand von 126,7 Mio. km umkreist ihn sein erster Planet, Quzah.
Quzah hat einen Durchmesser von 24.450 km und ist damit etwa doppelt so groß wie die Erde oder viermal so groß Mysterion. Er hat eine dichte, undurchdringliche Methan-Atmosphäre und eine Oberflächentemperatur von 50-80C. Quzah verfügt über Meere, durch die Temperaturen kann Wasser in der flüssigen Form existieren.

Zur Namensgebung: Quzah war ein arabischer Gewittergott, der die Hagelpfeile von seinem Bogen schießt, den er anschließend in den Wolken aufhängt. Sein Heiligtum war in al-Muzdalifa bei Mekka. Quzah war auch die Bezeichnung für einen islamischer Engel, der die Wolken verwaltet.



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2. Ya'ug

Zur größeren Version auf das Bild klickenIm Abstand von 211,3 Mio. km befindet sich der zweite und letzte Planet Ya'ug, es handelt sich wieder um einen Gasriesen, der allerdings mehrere sehr ausgeprägte Ringe hat. Er hat einen Durchmesser von 98.849 km, eine Sonnenumlaufzeit von 33 Jahren, 12 Tagen und 5 Stunden, eine Rotationszeit von 4 Tagen, 12 Stunden und 53 Minuten und einen Neigungswinkel von 3 zur Sonne. Seine durchschnittliche Oberflächentemperatur beträgt -73C, die Planetenoberfläche ist gefroren. Leben existiert hier keines.
Um Ya'ug kreisen 3 Monde, einer davon weist eine dünne Atmosphäre und eine geringe Flora auf, allerdings nur einige Flechten und einzellige Lebewesen.

Einige stationäre Satelliten umkreisen Ya'ug, ansonsten wird diesem Planeten wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nr.1 erscheint da schon interessanter. Die mobile Forschungsstation befindet sich meist im Orbit von Quzah, und es wird seit einigen Jahrzehnten an einer Station gebaut, die auf die Planetenoberfläche gebracht werden und dort verbleiben kann. Die hohen Atmosphären-Temperaturen von 150-250C erschweren das Unternehmen sehr. Es gab aber schon mehrere unbemannte Expeditionen von hochentwickelten, hitzeresistenten Roboter-Drohnen, die die Planetenoberfläche bereits komplett kartografiert und vermessen haben. Leben wurde noch nicht eindeutig nachgewiesen, doch die Hinweise auf pflanzlichen und auch tierisches Leben sind recht vielversprechend. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, sobald neue Forschungsergebnisse vorliegen.

Zur Namensgebung: vom arabischen "aqa = er hindert". Arabischer Schutzgott, der im alten Khoran als einer der 5 Götzen der Zeitgenossen des Nuh (Noah) erwähnt wurde.



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Statistische Tabellen zu den Planeten des 'Ilat-Systems und des Baltis-Systems:

Tabelle 1:
Planet
Entfernung zur Sonne (km)
Durchmesser (km)
Rotations-
dauer
Sonnen-Umlaufzeit
Neigungswinkel
zur Bahnebene
Bahnexzentrizität
(elliptisch/ kreisförmig)
Bahnneigung gegen
Ekliptik
'Ilat-System
1. Al-Muharriq
38.499.281
4369
3h65m55s
31d3h44m
128'
0,0007
323'12''
2. Mysterion
371.108.223
5900
21h30m12s
189d1h51m
845'
0,0467
-
3. Du-l-Halasa
413.379.726
4562 km
19h43m12s
2y150d5h13m
1329'
0,3700
47'48''
4. Atirat
1,295 Mrd.
113.384 km
2d13h43
13y321d4h53m
2051'
0,0089
137'2''
5. Hilal
1,92 Mrd.
1769 km
5d13h5m
121y43d8h
1359'
0,1900
733'13''
Baltis-System
1. Quzah
126.766.459
24.450
1d7h23m
1y302d9h
3430'
0,0280
-
2. Ya'ug
211.367.168 km
98.849 km
4d12h53m
33y12d5h
300'
0,5800
-

Anmerkungen zur Tabelle:
Die Bahnneigung zur Ekliptik bezieht sich auf die Bahn Mysterions, die als Referenzbahn genommen wird. Deshalb sind bei den beiden Planeten des Baltis-Systems auch keine Werte dort eingetragen.
Die Kürzel für die Zeitangaben bedeuten: y=Jahr, d=Tag, h=Stunde, m=Minute


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Tabelle 2:
Planet
Albedo (Erde=0,3)
Durchschnittliche
Oberflächentemperatur
Durchschnittliche
Dichte
(Erde=5,51g/cm³)
Treibhaus-Effekt
(1= kein Treibhauseffekt
0= 100% Treibhauseffekt)
'Ilat-System
1. Al-Muharriq
0,56
425C
6,4g/cm³
1 von 1 (keine Atmosphäre)
2. Mysterion
0,25
25C
5,37 g/cm³
0,55 von 1
3. Du-l-Halasa
0,24
-3C
3,88 g/cm³
0,7 von 1
4. Atirat
0,3
-78C
0,97 g/cm³
0,23 von 1
5. Hilal
0,77
-189C
4,86 g/cm³
1 von 1 (keine Atmosphäre)
Baltis-System
1. Quzah
0,54
70C
5,78 g/cm³
0,15 von 1
2. Ya'ug
0,43
-73C
1,02 g/cm³
0,64 von 1

Anmerkungen zur Tabelle:
Albedo = durchschnittlicher Reflexionsgrad der Planetenoberfläche.
Sehr schönes anschauliches Beispiel für Albedo-Werte findet man hier.


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